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Gebaut wurde die Heidekrautbahn 1901 von der Reinickendorf-Liebenwalder-Groß Schönebecker Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft, die von den angrenzenden Gemeinden in Berlin und dem Landkreis Niederbarnim gegründet wurde. Der ursprüngliche Berliner Ausgangspunkt war ein eigener Bahnhof neben dem heutigen S-Bahnhof Wilhelmsruh (Reinickendorf Liebenwalder Bahnhof). Die Bahn führte von dort eingleisig über die Stationen Rosenthal, Blankenfelde, Schildow, Mühlenbeck und Schönwalde nach Basdorf. Dort teilte sich die Strecke. Ein Ast führte nach Liebenwalde über Zühlsdorf, Wensickendorf, Zehlendorf und Kreuzbruch.

 

Ein weiterer Ast führte von Basdorf nach Groß Schönebeck am Rand der Schorfheide mit Zwischenhalten in Wandlitz, Klosterfelde, Zerpenschleuse und Klandorf. Die Strecke mit beiden Ästen ging am 21. Mai 1905 in Betrieb. Erst 1910 wurde das heutige Stationsgebäude (Bahnhof Zühlsdorf) in Betrieb genommen.

Nach 1907, mit dem Bau der Bergmann Elektrizitätswerke, erhielt der Bahnhof Wilhelmsruh auch ein Anschlussgleis für diese Fabrik. Weitere Zwischenstationen gingen im Jahr 1905 (Bahnhof Wandlitzsee), 1927 (Schildow-Mönchmühle) und 1933 (Lottschesee) in Betrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte im Jahr 1947 noch ein Haltepunkt im südlichen Teil von Liebenwalde, der später den Namen Sandberge erhielt.

Am 21. März 1939 wurde ein neues Empfangsgebäude der Heidekrautbahn im Bahnhof Wilhelmsruh fertiggestellt. Kurz vor Kriegsende 1945 musste der Bahnverkehr der Heidekrautbahn wegen zunehmender Angriffe und Zerstörungen eingestellt werden.

 

 

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